25. Stuttgarter Kabarettfestival
17. bis 26. März 2017

 

 

 

 

Eröffnungsgala 25. Stuttgarter Kabarettfestival

Annamateur

 

 

Max Uthoff, Anna Mateur, Gernot Hassknecht, Sebastian Pufpaff

 

 

Fr. 17. März 2017, 20 Uhr, Theaterhaus T1

 

Auf der Suche nach dem explosivsten Mix für die Stuttgarter Kabarettfans wurde die Erzeugergemeinschaft Stuttgarter Kabarett quer durch die deutsche Satire-Landschaft fündig. In einer Zeit, in der Günther Jauch ungestraft die Berufsbezeichnung Journalist tragen darf, in der sich das Kapital benimmt wie Rotz an der Backe und Hartz IV oft nur die Fortsetzung von Stirb langsam III ist, gilt mehr denn je: Wer über den Tellerrand schaut, sieht viel mehr von der schmutzigen Tischdecke.

 

Max Uthoff, Träger des Breiten Kreuzes und des Ordens Pour La Vérité, erzählt seine Sicht der Dinge: Von der Wucht der Behauptung, mörderischen Geschäften, gesellschaftlichem Inzest, Drehzahlmessern, teuflischen Kreisläufen und davon, dass Menschen, die in Schubladen denken, sich schon mal halb aufgeräumt fühlen. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass an diesem Abend Teilnehmer der deutschen Politik Erwähnung finden. Wie immer gilt dabei: die Sprache ist die Waffe des Pazifisten.

 

Anna Mateur schreibt Bühnenprogramme, Songtexte und Radiokolumnen, zeichnet ihre Geschichten live auf Folien, Haut, Tische und Wände. Ihre Leidenschaft gilt Systemen zwischen Ordnung und Chaos. 2015 veröffentlichte Anna Mateur mit dem Wehwehchenatlas ihr erstes Buch. Wenn sie nicht mit ihrem aktuellen Programm Protokoll einer Disko unterwegs ist, lebt und spinnt sie im Tal unter Ahnungslosen.

 

Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht ist Deutschlands beliebtester Choleriker und hat als festes Ensemblemitglied der heute show mittlerweile Kultstatus erreicht. Für seine ständig wachsende Fangemeinde ist Gernot Hassknecht das Sprachrohr schlechthin, wenn es darum geht, Frust und Ärger wegen Missständen in unserem Land lautstark auf den Punkt zu bringen. Wortgewaltig, parteiübergreifend und laut – wenn der 1,63 m große Mann sich eine Meinung gebildet hat, kennt er weder Freund noch Feind. Wenn sich andere wegducken und noch nach Worten suchen, ist Gernot Hassknecht schon auf Betriebstemperatur.

 

Pufpaff? Ist das ein Künstlername? Ist das Programm eher Kabarett oder Comedy? Diese und andere Fragen beantwortet Sebastian Pufpaff. Der Schein regiert die Welt, ob als Zahlungsmittel oder Fassade. Das Wir ist zum Ich verkümmert und fristet sein Dasein in den digitalen Legebatterien von Facebook, Twitter und Spiegel-online. Doch wir sind anders. Wir wissen Bescheid. Noch sind wir wenige, doch wir werden mehr. Wir lachen uns tot, um kurz darauf wieder aufzuerstehen.

 

Eintritt: VVK Kat I 28,60 €, Kat II 25,30 € / AK Kat I 29 €, Kat II 26 € inkl. Gebühren

5 Euro Ermäßigung für Schüler / Studenten an der AK.

 

Die Eintrittskarte gilt als VVS-Fahrschein.

 

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Gankino Circus

Gankino Circus

 

Fr. 17. März, 20 Uhr, Rosenau

 

Irrsinn und Idyll

 

Stuttgartpremiere

  

Nach dem Erfolg ihres letzten Albums Franconian Boogaloo präsentiert die Band aus Franken nun ihren neuesten Geniestreich: ein aberwitziges Konzertkabarett-Programm. Mit rasanten Melodien und unbändiger Spielfreude rücken sie der Musik ihrer Heimat zu Leibe und machen sie durch ihren einzigartigen Humor dem Publikum zugänglich. Zeitgemäße Volksmusik, anarchische Spielfreude und raffinierter Wortwitz vermengen sich bei Gankino Circus zu einer kuriosen Melange, über die der Kabarettist Matthias Egersdörfer sagt: „Das ist die schönste Kirchweihmusik, die ich jemals gehört habe.“

 

Eintritt: VVK 14 €, ermäßigt 11 € zzgl. Gebühren / AK 18 €, ermäßigt 15 € inkl. Gebühren

 

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get shorties

get shorties

 

Sa. 18. März, 20 Uhr, Merlin

 

Die außergewöhnliche, kabarettistisch-literarische Lesebühnenshow gibt es in Stuttgart nur hier so. Die selbsternannten attraktivsten Kurzgeschichtenautoren Stuttgarts lesen und performen ihre Texte. Es darf gelacht, geschmunzelt, nachgedacht und peinlich berührt werden. Abwechslungsreich und hoch unterhaltsam. Ein Subkulturevent mit Flirtfaktor 100. Hinkommen und live miterleben!

 

Eintritt: VVK 6 € zzgl. Gebühren / AK 8 € inkl. Gebühren

 

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Dave Davis

Dave Davis

 

Sa. 18. März, 20 Uhr, Renitenztheater

 

Blacko Mio!

 

Stuttgartpremiere

 

Frohlocke, Deutschland! Es geht uns gut! Wir sind eines der reichsten Länder der Erde. Doch das deutsche Volk ist verängstigt und Dave Davis ist sich sicher: Schriebe er ein Buch mit dem Titel “Lebe dich nicht – sorge!“, es wäre der Jahresbestseller. Ja, so manches scheint ungewiss in diesem Land: Wie wahrscheinlich ist es, nach einem Tauchgang in der Ostsee im Taucheranzug von randalierenden Burkinigegnern zusammengeschlagen zu werden? Wie steht’s mit dem Anstand in diesem Land, wenn man hilflose Tankstellentoilettenschlüssel nur durch das aufwändige Behängen mit kaputten Faxgeräten oder Nähmaschinen vor der Entwendung bewahren kann? Ist „Petri Heil“ nur ein Anglergruß oder sollte man besser die rechte Hand heben? Dave Davis feiert „La Deutsche Vita“ und erklärt das Lachen zum ultimativen Mittel zur Bekämpfung der „German Angst“.

 

Eintritt: VVK und AK 23,50 €, ermäßigt 19,50 € inkl. Gebühren

 

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Sacher-Wilmanns

Sacher-Wilmanns

 

Sa. 18. März, 20 Uhr, Rosenau

 

Zwitscherbilanz

 

Stuttgartpremiere

 

In ihrem letzten Programm beschäftigten sich Sacher-Wilmanns mit dem Treiben unserer gefiederten Freunde. Nun zwitschern sie uns einen, trinken auf den Genuss reifer, durchgegorener Trauben, tragen Bacchus’ Lampe voran und stoßen auf das Prosten an. Pegel und Promille werden ebenso unter die nüchtern musikphilosophische Lupe genommen wie die Frage, was alles passieren kann, wenn Pastis und Chartreuse zuschlagen.

 

Man will es kaum glauben, aber die beiden finden neuerdings das Lied gut. Nach über 30 Ars-Vitalis-Bühnenjahren entdecken sie die Kunst mehrstimmigen Lallens auf höchstem poetischen Niveau. Neben den herkömmlichen Blas- und Saiteninstrumenten gesellen sich nun auch Flaschen und Gläser, Schläuche und die berühmte klingende Neige.
 Hierbei darf der weiße Rausch natürlich nicht fehlen.

 

Eintritt: VVK 16 €, ermäßigt 13 € zzgl. Gebühren / AK 20,50 €, ermäßigt 17,50 € inkl. Gebühren

 

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Erwin Pelzig

Erwin Pelzig

 

Sa. 18. März, 20 Uhr, Theaterhaus T1

 

Weg von hier 

 

Stuttgartpremiere

 

Unter diesem Titel schickt Frank-Markus Barwasser sein Alter Ego Erwin Pelzig mit einem neuen Soloprogramm ab 2017 auf Deutschlands Bühnen. Es sind Worte, mit denen viele Fluchten beginnen. Gab es einst die Flucht aus der Aufklärung in die Romantik, ist es heute die Flucht aus der Realität in eine gefühlte Wirklichkeit, eine Flucht in die Internet-Schutzräume der Gleichdenkenden, eine Flucht vor der Informationsflut in ein tatsachenbefreites Leben.

 

Solche Fluchtwege sind verworren und unübersichtlich. Ob sie in eine neue Romantik führen, erscheint ziemlich ungewiss. Weil Erwin Pelzig aber ohnehin lieber bleibt als geht, will er zumindest wissen, was hinter diesen Fluchten steckt. Wem nützen sie, und wer sind hier eigentlich die Schleuserbanden? So gräbt und grübelt sich Pelzig durch das Chaos unseres angeblichen Epochenwandels, wie immer begleitet von seinen beiden Freunden Hartmut und Dr. Göbel.

 

Eintritt: VVK und Abendkasse Kat I 29,70 €, Kat II 27,50 € inkl. Gebühren

 

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Gomringer & Scholz

Gomringer & Scholz

 

Sa. 18. März, 20.15 Uhr, Theaterhaus T4

 

PENG PENG PENG!

 

Stuttgartpremiere

 

Philipp Scholz lauscht. Nora Gomringer atmet ein, Scholz holt aus, Gomringer setzt an, Scholz trommelt, Gomringer spricht und PENG PENG PENG! – es entsteht alte Magie in neuem Gewand: Jazz & Rezitation. Die Mixtur: das Wort und der Takt, gleichermaßen Humor und Tiefsinn, ein Mikrofon, ein Schlagzeug und zwei begnadete Künstler:

 

Nora Gomringer rezitiert eigene Texte sowie Zeilen aus der gesamten Weltliteratur – von Dorothy Parker zur experimentellen Literatur des 20. Jahrhunderts und großen Klassikern. Der Jazz-Drummer Philipp Scholz gibt den Takt an, begleitet Gomringers wilden Wortritt, leitet, stört die Sprecherin und pointiert sie. Gemeinsam sorgen sie auf der Bühne für einen fatallyrischen Knall der Extraklasse.

 

Veranstalter: Rosenau in Kooperation mit dem Theaterhaus Stuttgart

 

Eintritt: VVK 16 €, ermäßigt 12 € zzgl. Gebühren / AK 22,20 €, ermäßigt 18,20 € inkl. Gebühren

 

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Chaostheater Oropax

Chaostheater Oropax

 

 

Sa. 18. März, 20.15 Uhr, Theaterhaus T3

 

 

Faden & Beigeschmack. 2 Wollprofis

 

Stuttgartpremiere

 

In Faden & Beigeschmack zieht sich der rote Faden durch und durcher. Der Faden wird zur Masche und diese zum Lockstoff. Wollblutkomik umgarnt dunkle Maschenschaften im ausgeplauderten Nähkästchen. Selbstgestrickt häkeln die brüderlichen Wollpfosten in Wollby-Surround. Stepp by Steppdecke entstehen auf der Bühne Stickleitern, Wortspielkaskaden, einstürzende Maschenbauten und ein Wollmops. Ein Volker spinnt, Thomas ist häkelhaft. Schlau stickt schlecht. Dumm strickt gut! Da – ein stummer Freudenschrei ertönt im Saal! Kommt jetzt der Mönch oder war es sein natürlicher Feind? Was aber ist mit dem Hirsch, der für sein Reh Wolle wollte? Bekam dieser eine RehWollte? Oder nur eine Rewoll-Lotion?

 

Eintritt: VVK 19,80 € inkl. Gebühren / AK 20,20 € inkl. Gebühren

 

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Christof Spörk

Christoph Spörk

 

So. 19. März, 19 Uhr, Renitenztheater

 

Am Ende des Tages

 

Stuttgartpremiere

 

Leute! Vergesst doch bitte die paar Probleme, die wir gerade haben. Sonst kriegen die noch Kinder. Jetzt einmal unter uns: Ich bin mir sicher. Das kriegen wir schon irgendwie hin. Letztendlich zählt doch die ganz große Vision! Und falls die Welt wirklich aus den Fugen gerät? Mein Gott, man kann immer noch Fußball schauen, Rasen mähen oder Kinder machen. Die haben dann zumindest was zum Ausbaden. Am Ende des Tages.

 

Christof Spörk begann 2011 seine Solokarriere als Musikkabarettist und wurde mehrfach ausgezeichnet, 2015 gewann er den „Silbernen Stuttgarter Besen“.

 

Regie: Petra Dobetsberger

 

Eintritt: VVK und AK 17,50 €, ermäßigt 13,50 € inkl. Gebühren

 

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Juristenkabarett

Juristenkabarett

 

So. 19. März, 19 Uhr, Theaterhaus T4

 

Frauen und Anwälte zuerst

 

Das Stuttgarter Juristenkabarett ist wieder unterwegs auf dem Ozeandampfer unterwegs. Der Wind bläst hart von vorn, der Boden schwankt, und das Frühstück drängt mit Macht nach oben. Gut, wenn es da wenigstens eine klare Reihenfolge bei der Rettungsübung gibt: Frauen und Anwälte zuerst! Aber ist das in Zeiten des Antidiskriminierungsgesetzes überhaupt noch zulässig? Was ist mit den Männern? Die dürfen wenigstens weiterhin im Stehen pinkeln – das ist jetzt gerichtlich entschieden und ein großer Schritt in Richtung Wiederaufforstung der Männlichkeit.

 

Richterin Anette Heiter, die Anwälte Elke Kunzi, Thomas Lang und Thorsten Majer sowie Richter Herbert Anderer sind ein bewährtes Team in Sachen Justiz-Jux und schrecken auch vor der Darbietung dramatischer Seemannslieder nicht zurück. Brechtüten und Schwimmwesten liegen bereit.

 

Eintritt: VVK 20 €, ermäßigt 17 € / AK 23 €,  ermäßigt 20 € inkl. Gebühren

 

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Flüsterzweieck

Flüsterzweieck

 

So. 19. März, 19 Uhr, Rosenau

 

Stabile Eskalation

 

Stuttgartpremiere

 

Es reicht. Es muss etwas passieren! Und zwar jetzt. Sofort. Heute abend. Denn wir haben zu lange mitgespielt. Haben zu lange das Leben gelebt, das wir immer leben wollten. Bis plötzlich alles da war: Wohnung, Arbeit, Beziehungen und sogar ein bisschen Geld. Aber sollten wir nicht noch mehr wollen? Darum wird ab heute abend alles anders! Etwas Großartiges, Bahnbrechendes, Unerwartetes, unfasslich Unglaubliches muss passieren. Ein Abenteuer!

 

Steigen Sie ab in die Untiefen Ihrer Emotionen und geheimen Sehnsüchte. Ab heute wird nur noch getan, was wirklich Sinn macht. Etwas, das allen hilft, wofür aber niemand etwas hergeben muss. Etwas, das berührt, aber nicht aus der Fassung bringt. Etwas Kontroverses, das alle verstehen und das allen gefällt. Heute beginnt das größte Abenteuer Ihres Lebens!

 

Eintritt: VVK 14€, ermäßigt 11 € zzgl. Gebühren / AK 18 €, ermäßigt 15 € inkl. Gebühren

 

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Kabarett-Wettbewerb Stuttgarter Besen

 

Di. 21. März, 19 Uhr, Renitenztheater

 

Öffentliche Fernsehaufzeichnung

 

Ein Highlight des Kabarettfestivals stellt die Verleihung des renommierten Kabarettpreises "Stuttgarter Besen" dar. In der mittlerweile 20. Auflage stellen sich auch in diesem Jahr acht Künstler*innen aus den Bereichen Kabarett, Comedy und Musik-Kabarett dem Wettstreit um die begehrten Trophäen. Ermittelt werden die Sieger des goldenen, silbernen und hölzernen Besens. Zudem entscheidet das Publikum live vor Ort über den Sieger des Publikumsbesens. Durch den Abend führt zum dritten Mal in Folge Gastgeber Florian Schroeder. Vielen Zuschauern und Kabarettfreunden ist er als Moderator der SWR-Fernsehsendung »Spätschicht« bekannt. Schroeder stammt aus Lörrach und hat nahezu alle Bühnen der deutschen Kleinkunstlandschaft bespielt. Zudem war er 2006 selbst Preisträger des Stuttgarter Besens und fühlt sich dem Wettbewerb nicht nur deshalb besonders verbunden.

 

Den Juryvorsitz hat mit Lisa Fitz eine der hochkarätigsten Kabarettistinnen der Republik inne. Die Ur-Bayerin, die dem Genre mindestens seit Dieter Hildebrandts  legendärer Kabarett-Sendung "Scheibenwischer" angehört, ermittelt gemeinsam mit Petra Hallmayer (Süddeutsche Zeitung), Petra Bail (Esslinger Zeitung), Marcela Herrera-Oleas (Kulturamt Stuttgart), Ruprecht Skasa-Weiß (Stuttgarter Zeitung), Sebastian Weingarten (Renitenztheater) und Martin Müller (SWR Fernsehen) noch am Abend des Wettbewerbs die Preisträger.

 

Für den richtigen Ton sorgt wie gewohnt der DJ und Musiker Andrew Zbik alias Zbikbeat.

 

Der Stuttgarter Besen im SWR

 

SWR Fernsehen

Wettbewerb um den Stuttgarter Besen

Dienstag, 18.April, 22.55 Uhr

Best of Besen (1) – Goldener & Silberner Besen

Freitag, 28.April, 23.30 Uhr

Best of Besen (2) – Hölzerner Besen & Publikumspreis

Freitag, 19. Mai, 23.30 Uhr

 

Hörfunk SWR 2

Stuttgarter Besen (1)

Samstag, 01.April, 23.03 Uhr

Stuttgarter Besen (2)

Samstag, 08.April, 23.03 Uhr

 

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Die Besen-Nominierten im Überblick

 

Bastian Bielendorfer ist von Haus aus dreifach bestraft: seine Mutter war Lehrerin in seiner Grundschule, sein Vater Pauker auf seinem Gymnasium. Und der Schuldirektor war zu allem Überfluss noch Bastians Onkel. So entstand aus einer harten Kindheit im Würgegriff der Pädagogik die Erkenntnis "Das Leben ist kein Ponyhof!". Ob schmerzhafte Erinnerungen an die Bundesjugendspiele oder das Erwachen der Pubertät - hier bleibt nicht nur bei Hinterbänklern kein Auge trocken.

 

Roberto Capitoni ist eine explosive Mischung aus Schwabe und Italiener - halb Maultausche, halb Pasta. Damit ist er wie geschaffen für den Wettbewerb um den Stuttgart Besen. Mit viel Temperament im Blut erobert er die Bühnen der Republik. Nebenbei moderiert Capitoni auch noch den "Quatsch Comedy Club" in Berlin. "Ein Italiener kommt selten allein" heißt sein Programm und verspricht lustige Anekdoten rund um Roberto und seine lebendige sizilianische Familie. Und natürlich auch eine große Portion Amore. Mamma Mia!

 

Lisa Catena steht für junges politisches Kabarett mit einer frischen Note. Sie kommt zwar aus der Schweiz, neutral ist sie damit aber noch lange nicht. Stattdessen weiß sie mit Bissigkeit und trockenem Humor zu überzeugen. "Grenzwertig" heißt ihr neues Programm und auch sie selbst ist wie ein guter Grenzzaun - immer unter Strom. Bei den Eidgenossen ist sie regelmäßig im Fernsehen zu sehen und hat eine eigene Kolumne in einer großen Schweizer Tageszeitung. Höchste Zeit Lisa Catena auf dieser Seite der Alpen auf die Bühne zu holen!

 

Martin Frank ist Bayer mit dörflichem Migrationshintergrund. Das waschechte Landei zog es vom Bauernhof in die Metropole München. Doch die Integration in der bayrischen Hauptstadt stellt sich als schwieriger heraus als gedacht. So kommt es in der U-Bahn zu schwerwiegenden Missverständnissen, und von Work-Life-Balance hat man daheim auf dem Bauernhof auch noch nie gehört. Übrigens: Abseits der Kabarettbühne studiert Martin Frank Opengesang. Dafür probt er manchmal im heimischen Kuhstall. Die Produktionsleistung der Milchkühe ist seitdem auf wundersame Weise gestiegen.

 

Michael Elsener wird als sexy, frech und unkonventionell beschrieben. Reichlich Vorschusslorbeeren für den Schweizer Shooting-Star am Kabarett-Himmel. In seinem neuen Programm "Mediengeil" sucht er Antworten auf eine der wichtigen Fragen unserer Zeit: Wie wirkt sich Medienkonsum auf unser Leben aus? Dass er Karriere auf der Bühne machen wird, erkannten im Teenageralter schon seine Klassenkameraden. Von dort an führte sein Weg über die heimische Schweiz über Comedybühnen in New York und jetzt in das Renitenztheater.

 

Özgür Cebe ist frei nach Bruce Springsteen "Born in the BRD" und hat auch direkt sein neues Programm so benannt. Wer glaubt, dass hier der Migrationshintergrund im Vordergrund steht, liegt definitiv falsch. Schließlich war Cebe auch schon im urdeutschen Klassiker "Lindenstraße" zu sehen, bevor er sich auf die Kabarettbühnen der Republik begab. Sich selbst beschreibt er als eine Mischung aus Ranga Yogeshwar und Cindy aus Marzahn. Wir sind gespannt!

 

Matthias Jung ist Deutschlands lustigster Teenager-Experte. Er kennt sich aus mit diesen seltsamen Wesen, die fremdklingende Ausdrücke wie "Läuft bei dir!" und "Du Opfer!" von sich geben und denen das Smartphone scheinbar in die Hand eingewachsen ist. Als diplomierter Sozialpädagoge hat er das nötige Rüstzeug dazu, zwischen den Generationen zu vermitteln.

 

Suchtpotenzial sind die neuen Powerfrauen des deutschen Musikkabaretts. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund und tun gut daran. Für das Altersheim sind Julia Gámez Martin und Ariane Müller eindeutig zu laut, für den Kindergarten allerdings eindeutig zu wenig jugendfrei. Die Ideen für ihre Lieder sind nach eigenen Angaben meist Schnapsideen. Deshalb nennen sie ihren Stil auch treffend "Alko-Pop". Na dann: Zum Wohle!

 

 

 

 

Bruno Jonas

Bruno Jonas

 

Di. 21. März, 20 Uhr, Theaterhaus T1

 

Nur mal so angenommen

 

Stuttgartpremiere

 

Viele glauben, dass sie annehmen müssen, was ihnen geboten wird. Aber immer mehr Menschen können nicht mehr glauben, dass es so weiter gehen soll, wie bisher. Diese Annahme findet nicht nur in Österreich immer mehr Anhänger, sondern auch in anderen Ländern, in denen die Menschen es satt haben, von Politikern regiert zu werden, die zwar immer nur das Beste wollen, von dem sich immer mehr fragen, muss das wirklich sein? Die europäischen Werte? Brauchen wir die? Gibt’s die überhaupt? Und wenn ja, was sind sie uns wert? Viele nehmen an, dass Europa eine tolle Idee ist, der Euro noch lange halten wird, Griechenland irgendwann schuldenfrei sein wird und die CSU auf ewig in Bayern an der Macht bleibt. In der Politik sind Annahmen sehr beliebt. Aber – jetzt nur ml angenommen – wenn nicht? Auch ich nehme an, was ich annehmen kann, vor allem Päckchen von DHL, aber nur, wenn ich daheim bin. Auf mich kann man sich verlassen, zumindest, was die Annahmen angeht.

 

Veranstalter: Music Circus Concertbüro GmbH

 

Eintritt: VVK und Abendkasse Kat I 32,65 €, Kat II 29,65 €, Kat III 26,65 € inkl. Gebühren 

 

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Werner Brix

Werner Brix

 

Mi. 22. März, 20 Uhr, Renitenztheater

 

Mit Vollgas zum Burnout. Slow Food Kabarett

 

Mit Vollgas zum Burnout ist eine wegen akuter Zeitnot rasant durchlaufene therapeutische Sitzung. Auf die Schaufel genommen wird alles, was Hast und Eile hat. Nur nicht runter vom Gas! Ein Theaterabend der Sonderklasse, ausgezeichnet mit mehreren Preisen.

 

Regie: Petra Dobetsberger

 

Eintritt: VVK und AK 17,50 €, ermäßigt 13,50 € inkl. Gebühren

 

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Timo Wopp spielt

Timo Wopp

 

Mi. 22. März, 20 Uhr, Rosenau

 

Non Stop Stand Up

 

Timo Wopp ist Kabarettist, Moderator, Vortragsredner und Jongleur. Seit seinem Studium steht er auf nationalen und internationalen Varietébühnen und war u.a. der erste deutsche Jongleur mit Solovertrag beim Cirque du Soleil. 2010 entstand sein erstes Solo Kabarettprogramm, es folgte „Moral – eine Laune der Kultur“, mit dem er seit 2015 über die Kabarettbühnen der Republik geistert.

 

Kaum eine Kunstform ist so asketisch wie Stand-up-Comedy: Eine Bühne, ein Mensch, ein Mikrofon, ein Publikum und fertig. Die Rosenau präsentiert seit Oktober eine Comedy-Reihe, die dieser Schlichtheit Rechnung trägt und den angemessenen Rahmen bietet: Unterhaltung ohne Pause, 70 Minuten geballter Inhalt, ein unzerstückelter Vortrag direkt auf die Zwölf! Non Stop Stand Up!

 

Eintritt: VVK 14 €, ermäßigt 11 € zzgl. Gebühren / AK 18 €, ermäßigt 15 € inkl. Gebühren

 

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Alfons

Alfons

 

Mi. 22. März, 20.15 Uhr, Theaterhaus T2

 

Das Geheimnis meiner Schönheit


 

In seinem neuen Programm widmet sich Alfons philosophisch den tiefschürfenden Fragen des Lebens: Mit journalistischer Akribie ergründet er das Verhältnis von Mensch, Natur und den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn. Vor allem aber erzählt er die Geschichte des kleinen Alfons, der von seiner Mutter für zwei ganze Monate auf einen Bauernhof verbannt wird – raus aus Paris, rein in die tiefste Einsamkeit der Provence, der gesunden Luft wegen. Zum Glück trifft er dort Augustin. Und beim allabendlichen Sternegucken sprechen der alte Bauer und der neunjährige Großstadtjunge über die kleinen und großen Fragen des Universums. Und über Nietzsche. „Ich kannte diesen Nietzsche nicht, aber ich habe mir schon gedacht, das wird irgendein Bauer aus dem Nachbardorf sein.“

 

Eintritt: VVK und Abendkasse 22,90 €, ermäßigt 19,60 € inkl. Gebühren

 

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Andrea Bongers

Andrea Bongers

 

Mi. 22. März, 20.15 Uhr, Theaterhaus T4

 

Bis in die Puppen

 

Kind weg, Mann weg, Hund tot – und jetzt? Geht’s los! Bis in die Puppen! Andrea Bongers bündelt ihre Erfahrungen und kippt sie gnadenlos auf die Bühne: als Pädagogin, als Mutter, als erste Frau und zweite Frau, als Musikerin und als Puppenspielerin in der Sesamstraße.

 

Anni B. singt und spielt, mit und ohne Puppen über Beziehung und Erziehung, denn das dritte Drittel, die goldenen Jahre der Ernte, bietet eine unerhört köstliche Freiheit, alles zu sagen und zu sein. An ihrer Seite agiert der fantastische Christopher Noodt von den „Ohrbooten”, der jung und viel zu gut aussehend, nicht nur an den Tasten begeistert.

 

Die Trotzphasen der Rotznasen, die hängenden Hosen von Barmbek, die Renitenz des Rentners Heinz Juul, Hühnersuppe, Peters Neue – all das und mehr erwartet uns in einer figurenstarken Show, prall gefüllt mit Musik, die berührt und mitreißt. Da steckt explosiver Sprengstoff in jeder Nummer.

 

Eintritt: VVK 19,60 € inkl. Gebühren / AK 21 € inkl. Gebühren

 

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Volkmar Staub

Volkmar Staub

 

Do. 23. März, 20 Uhr, Renitenztheater

 

Ein Mund voll Staub

 

Stuttgartpremiere

 

Volkmar Staub hat die Schnauze voll. Und so purzeln die Worte ins Freie, damit er wieder Luft holen kann. Staub weiß, wer den Mund nicht zu voll nehmen will, muss schauen, dass er ausspuckt, was auf der Zunge liegt. Das ist der Unterschied zum Tennis: Kabarett gewinnt man mit den Sätzen, die man verliert. Und dann die politische Rückhand durchzieht, bis man sie auf den Punkt bringt.

 

Ob Finanzpack, Berliner Tagespolitik, Alltagsspinner, Christentum, Islam und andere Spaßreligionen oder der ganz normale linke Spießer – Volkmar Staub zieht alles durch den Kakao, den er vorher selber abgeschmeckt hat. Mit hartem Stoff, Sahne, Pfeffer und Süßstoffen, so, dass der Zuschauer oft gar nicht merkt, dass er sich soeben daran verschluckt hat. Staubs Texte sind die Antwort auf die Bankenkrise: Lieber Lustschriften als Lastschriften.

 

Eintritt: VVK und AK 20,50 €, ermäßigt 16,50 € inkl. Gebühren

 

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Nils Heinrich

Nils Heinrich

 

Do. 23. März, 20 Uhr, Rosenau

 

Mach doch’n Foto davon!

 

Nils Heinrich präsentiert sein bisher frechstes Programm – ein erfreulich erfrischender Rundumschlag gegen die Merkwürdigkeiten des Lebens. Es geht nicht nur um neue Medien, hohe Politik und niedere Instinkte, sondern vor allem um seine Abenteuer im Alltag. Er ist bissig und boshaft, ohne Zyniker zu sein – ein freundlich lässiger Provokateur, der die größten Gemeinheiten mit leisem Lächeln serviert. Er hat ein Herz für die Zerrissenheit der Generation Filterkaffee. Und er weist einen Ausweg aus der ausufernden Gentrifizierung. Dabei gelingt es ihm sogar, aus Kindergeschichten ganz neue, unerwartete Gedanken zu zaubern.

 

Eintritt: VVK 15 €, ermäßigt 12 € zzgl. Gebühren / AK 19,50 €, ermäßigt 16,50 € inkl. Gebühren

 

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Patrizia Moresco

Patrizia Moresco

 

Do. 23. März, 20 Uhr, Theaterhaus T4

 

Die Hölle des positiven Denkens


 

In ihrem neuen Programm erhebt sich die Moresco, wie Phönix aus der Flasche, gegen den neuen Zeitgeist. Mit intergalaktischer Geschwindigkeit rasen wir durchs Leben, mutieren zu Smartphone-Zombies. Was zählt, ist die optimale Ausnutzung des Terminkalenders, quality time inklusive. Coffee to Go und Red Bull halten uns auf Trab, und zum Entspannen hecheln wir ins Yoga. Selbstverwirklichung ist keine Option mehr, sondern Pflicht. Und das bitte zackig, damit man noch mit dem Thermomix App eine vegane, glutenfreie Suppe kochen kann. Kein Wunder, dass wir aussterben, sexy geht anders. Nur wie? Moresco: „Von „Perfekt“ bin ich 10.000 Ratgeber entfernt, fang aber trotzdem schon mal an zu leben und lass die Korken knallen. Und nach zwei bis sechs Gläschen sehe ich auch nichts mehr negativ, sondern doppelt.“ Salute!

 

Regie: Lutz von Rosenberg Lepinsky, Musik: Clemens Winterhalter

 

Eintritt: VVK 20,90 € / AK 22,20 € inkl. Gebühren

 

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Frank Lüdecke

Frank Lüdecke

 

Fr. 24. März, 20 Uhr, Renitenztheater

 

Über die Verhältnisse

 

Stuttgartpremiere

 

Könnten sich noch mehr Menschen in Deutschland ehrenamtlich engagieren, wenn es bezahlt würde? Bedeutet Chancengleichheit, dass der Langsamste die Reisegeschwindigkeit aller bestimmt? Sind die staatlichen Schulen die AOK des Bildungswesens? Heißt es noch „Familie“? Oder bereits „Whatsapp-Gruppe“? Und was ist heute politischer? Wählen gehen? Oder Äpfel aus der Region kaufen? Frank Lüdecke redet über die Verhältnisse und wirft einen vergnüglichen Blick in die Seele zivilisationsgestresster Mitteleuropäer. Das Digitale, die Demokratie, Europa – all das kann Spuren von Pointen enthalten. Und jede Menge Hoffnung. Denn bei allen Schwierigkeiten sollten wir nicht vergessen: Es ist doch für alle noch genug Schaum auf dem Cappuccino!

 

Eintritt: VVK und AK 23,50 €, ermäßigt 19,50 € inkl. Gebühren

 

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Nico Semsrott

Nico Semsrott

 

Fr. 24. März, 20 Uhr, Rosenau

 

Freude ist ein Mangel an Information – UPDATE 2.5

 

Nico Semsrott ist der wohl traurigste Komiker der Welt. In seinem Programm versucht er mithilfe von Putzig-Positiven Powerpoint-Präsentationen, Unglückskeksen und No-Fun-Facts, die Zahl der Depressiven in Mitteleuropa zu verdoppeln. Die Chancen stehen gut: Depression ist der Wachstumsmarkt schlechthin.

 

Die Presse behauptet, dass Semsrott etwas vom Lustigsten ist, was die deutschsprachige Kabarettszene momentan zu bieten hat. Auf jeden Fall ist das, was Semsrott da auf der Bühne treibt: einzigartig, intelligent und von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz.

 

Eintritt: VVK 16 €, ermäßigt 13 € zzgl. Gebühren / AK 20,50 €, ermäßigt 17,50 € inkl. Gebühren

 

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Gernot Hassknecht

Gernot Hassknecht

 

Fr. 24. März, 20 Uhr, Theaterhaus T1

 

Hassknecht live - jetzt wird’s persönlich

 

Stuttgartpremiere

 

Deutschlands beliebtester Choleriker nach Horst Seehofer ist zurück: Gernot Hassknecht. Denn er wird mehr denn je gebraucht, gerade im Wahljahr 2017: Was läuft schief in unserem Land? Wer zum Henker hat die Rechten aufgefordert, sich von ihren Stammtischen zu erheben und auf die Straße zu gehen? Wer hat sich noch gleich das G8-Abitur ausgedacht, und warum ist man bitte als gesetzlich Versicherter heutzutage im Grunde dem Tode geweiht? Und gibt es eigentlich die SPD noch? Alles große Themen unserer Zeit. Also, Bühne frei für 163 Zentimeter geballte, cholerische Kompetenz – Hassknecht ist zurück! Und er kommt persönlich.

 

Veranstalter: Renitenztheater Stuttgart

 

Eintritt: VVK und Abendkasse 27,50 € inkl. Gebühren

 

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Christian Springer

Christian Springer

 

Sa. 25. März, 20 Uhr, Renitenztheater

 

Trotzdem

 

Ein Mann zeigt Haltung und haut auf unsere Feigheiten drauf: Christian Springer geht’s ums Ganze. Dafür kämpft er, bis seine Ohren glühen. Er ist der Aufreger unter Deutschlands Kabarettisten, der Trotzdem-Män. Auf der Bühne sehen Sie einen satirischen Mutmacher, der leichtfüßig Sinn und Unsinn zu skurrilen politischen Kabarettgeschichten verknüpft, in denen mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt.

 

Eintritt: VVK und AK 20,50 €, ermäßigt 16,50 € inkl. Gebühren

 

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Helge Thun und Jakob Nacken

Helge Thun und Jakob Nacken

 

Sa. 25. März, 20 Uhr, Rosenau

 

SiDEKiCK – Late-Night-Kabarett

 

Stuttgartpremiere

 

Jakob Nacken ist größer als Sancho Panza, lustiger als Dr. Watson und spielt besser Klavier als Herbert Feuerstein. Und er kann gemütlich an der Seite sitzen und zuhören, während Helge Thun den Frontmann und die Rampensau geben muss.

In SiDEKiCK bringen die beiden eine komplette Late-Night-Show auf die Bühne. Und das bereits am frühen Abend! Irgendwo zwischen relevanter Comedy und angedeutetem Kabarett kommentieren sie das aktuelle Weltgeschehen und machen sich vertiefende Gedanken über leichtere Themen wie Glaube, Liebe und Hoffnung.

 

Eintritt: VVK 16 €, ermäßigt 13 € zzgl. Gebühren / AK 20,50 €, ermäßigt 17,50 € inkl. Gebühren

 

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Rike Drust

 

So. 26. März, 11.30 Uhr, Merlin

 

Muttergefühle

 

Zwischen Glück und Frust: das ehrlichste Buch über alles, was Mütter fühlen.

Es ist riskant, eine perfekte Mutter sein zu wollen. Noch riskanter ist allerdings der Versuch, keine perfekte Mutter zu sein – und dies auch noch zuzugeben.

 

Rike Drust liebt ihren kleinen Sohn und ist doch manchmal erleichtert, wenn er weg ist. Sie kennt überwältigende Glücksgefühle, wenn er sie anlächelt, und sie kennt Langeweile, Einsamkeit und Verbitterung, wenn alle anderen zur Arbeit gehen, toll aussehen, frei über ihre Zeit verfügen. Muttergefühle sind so. Widersprüchlich, zu groß und zu vielfältig für jede Schublade, zu persönlich und elementar, um be- oder verurteilt zu werden. Rike Drust will Frauen Mut machen, zu allen Aspekten des Mutterseins zu stehen und sich gegen Belehrungen oder Anfeindungen zu verwahren.

 

Eintritt: VVK 6 € zzgl. Gebühren / AK 8 € inkl. Gebühren

 

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Melanie Haupt, Judith Jakob und Stephanie Theiß

Melanie Haupt, Judith Jakob und Stephanie Theiß

 

So. 26. März, 19 Uhr, Renitenztheater

 

Frauen an der Steuer

 

Stuttgartpremiere

 

Was haben unser Steuersystem und das Universum gemeinsam? Beide haben einen Knall! Diese Erfahrung müssen auch die Freundinnen Marlies, Karo und Ilona machen. Sie versuchen, einen kleinen Fischimbiss zu retten, den das Finanzamt auf dem Kieker hat. Fragt sich nur wie? Rechter Weg oder linke Tour? Die drei machen sich auf die Reise durch die unendlichen Weiten des Steuerdschungels und stürzen sich in die unterschiedlichsten Szenarien. Ob in Talkshowrunden der Mehrwertsteuersatz von Ketchup diskutiert wird, kleinkarierte Gangster einen Betrieb zerlegen oder reiche Erbinnen in einer Selbsthilfegruppe die Nerven verlieren... sicher ist, dieser Weg wird kein leichter sein! Und weil bewiesen ist, dass man keine Angst haben kann, wenn man singt, darf natürlich eins nicht fehlen: Musik! Wenn Frauen auf dem Umsatz abdrehen, kann alles passieren!

 

Eintritt: VVK und AK 20,50 €, ermäßigt 16,50 € inkl. Gebühren

 

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