Fr 23.02.2018, 20:30        
Paul Millns Quartet      
Songpoesie aus London
Americana/SingerSongwriter
Eigentlich sind es drei Dinge, die Paul Millns von Joe Cocker unterscheiden: 1. Paul Millns beherrscht ein Instrument. 2. Paul Millns beherrscht die Kunst des Songwriting. 3. Paul Millns wurde nicht durch einen etwa fünfzehn Sekunden währenden heiseren Schrei vor vier Jahrzehnten weltberühmt. Weshalb Cocker seinen Mythos regelmäßig vor einigen tausend Menschen in der Schleyerhalle vergoldet, während Paul Millns seit vielen Jahren das Lab mit seinen Auftritten beglückt und sich dabei einen, in Vergleich zu Cocker-Relationen, überschaubaren, jedoch durchaus geschmackssicheren Fankreis erspielt hat.

Weshalb wir auf Joe Cocker zu sprechen kommen: weil Paul Millns Stimme immer wieder mit derjenigen Cockers verglichen wird. Ähnlich samtig-voll, markant-heiser, nicht ganz so viel Reibeisen vielleicht. Musikalisch steht er jedoch etwa einem Randy Newman oder Ray Charles viel näher. Seine blues-basierten, oft souligen, mal fetzig-rockigen, mal in typischer Pianoballaden-Manier gehaltenen Lieder sind allererste Songwriting-Liga. Dass der langjährige Tour-Keyboarder von Alexis Korner und Eric Burdon außerdem noch ein brillanter Instrumentalist ist, braucht man nicht zusätzlich zu betonen.

Paul Millns – Gesang, Klavier
Uwe Metzler –Gitarre, Bluesharp
Ingo Rau – Bass
Vladi Kempf – Schlagzeug
 
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